www.welle-fotos.de

GELDABHEBEN, RENTE, SAMENSPENDE DAS ändert sich alles zum 1. Juli

Veröffentlicht am

3 Prozent mehr Rente, Mindest-Abhebesumme am Bankautomaten von 50 Euro bei der ING-DIBA, kein Amalgam mehr für Kinder und Schwangere, neues Reiserecht – im Juli gibt es für viele Neu-Regelungen. Diese betreffen vor allem Rentner, Bankkunden, Urlauber und Patienten.

Mindestgrenze fürs Geldabheben

Für das Geldabheben am Bankautomaten haben einige Banken schon eine Mindestgrenze eingeführt.

Die ING-Diba, Europas größte Direktbank mit mehr als neun Millionen Kunden, zieht jetzt nach. Die Mindest-Abhebungsgrenze liegt ab 1. Juli bei 50 Euro. 

Grund: Direkt-Banken haben kaum eigene Automaten. Jedes Mal, wenn ihre Kunden Geld bei der Konkurrenz abheben, müssen sie dafür Gebühren zahlen.

Renten-Erhöhung

Eine gute Nachricht für die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland:

In den alten Bundesländern gibt es ab Juli 3,22 Prozent mehr Rente, in den neuen Bundesländern 3,37 Prozent.

Der Rentenwert der Ost-Renten erhöht sich dadurch auf 95,8 Prozent der West-Renten. Zum 1. Juli 2024 soll dann für Ost und West der gleiche Rentenwert gelten.

Gesundheit

Zahnärzte dürfen ab 1. Juli bei Kindern unter 15, Schwangeren und stillenden Müttern kein Amalgam mehr einsetzen. Grund: Das Material enthält Quecksilber, das schon in geringen Mengen giftig ist. 

► Diesen Patienten zahlen die gesetzlichen Krankenkassen zukünftig Kunststoff-Füllungen. Die Gesundheitsgefährdung von Amalgam soll zwar gering sein – allerdings nur, wenn die Füllung intakt ist. Zahnärzte empfehlen: Lassen Sie Ihre Amalgam-Füllung halbjährlich prüfen!

Reise

Das neue Reiserecht tritt am 1. Juli in Kraft. Für Reisende bietet das Gesetz Vor- und Nachteile.

► Wer Schadensersatz für Reisemängel einfordern will, musste sich bisher beeilen: Innerhalb eines Monats mussten die Mängel beim Reiseanbieter angezeigt werden. Nun hat man dafür zwei Jahre Zeit.

► Steigt nach der Buchung der Reisepreis um mindestens acht Prozent, können Reisekunden kostenfrei von der Reise zurücktreten. Vorher lag die Grenze bei fünf Prozent.

► Gebuchte Leistungen kann der Reiseveranstalter nachträglich nur ändern, wenn dies im Vertrag vorgesehen ist und die Änderung unerheblich ist. Eine erhebliche Änderung, zum Beispiel ein Hotelwechsel, ist nur mit Zustimmung des Reisekunden möglich. Darüber muss der Kunde vorher informiert werden.

► Eine verbundene Reiseleistung entsteht, wenn der Urlauber beim gleichen Vermittler (Reisebüro) bei einem Buchungsgespräch oder kurz nacheinander mindestens zwei verschiedene Leistungen für die gleiche Reise separat bucht, zum Beispiel Flug und danach noch Hotel. Wird der Kunde durch ein Formblatt darüber informiert, dass es sich um verbundene Reiseleistungen handelt und nicht um eine Pauschalreise, kann er Rechte wie die für eine Pauschalreise nicht beanspruchen.

► Wer bei einem Reiseveranstalter nur ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung bucht, genießt nicht mehr den Schutz des Pauschal-Reiserechts, da er nur eine Leistung bucht.

Samenspende

Beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln wird ein bundesweites Samenspende-Register eingerichtet.

► Es speichert Informationen über Samenspender und Empfängerinnen. Zukünftig können alle, die nach dem 30. Juni 2018 durch eine Samenspende gezeugt wurden, dort Auskunft über ihre Abstammung erhalten.

 

Theoretisch hätte ein Spender bisher durch das Gericht als rechtlicher Vater festgestellt werden können. Das ändert sich nun durch eine zusätzliche Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch: Die gerichtliche Feststellung des Samenspenders als rechtlicher Vater wird ausgeschlossen.

Damit gibt es für Samenspender weder Rechte noch Pflichten, wie zum Beispiel Sorgerecht oder Unterhaltsansprüche, die ein rechtlicher Vater hätte.

Warnhinweise für Schmerzmittel

Frei verkäufliche Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen werden in Zukunft Warnhinweise tragen, direkt auf der Verpackung oder auf dem Behältnis selbst.

Eine entsprechende Verordnung des Gesundheitsministeriums tritt am 1. Juli in Kraft. So sollen Patienten besser geschützt und besonders auf die Gefahren bei zu langer Einnahme von Schmerzmitteln aufmerksam gemacht werden.

Waffen-Abgabe

Wer in Besitz illegaler Waffen oder Munition ist, muss den Stichtag 6. Juli ins Visier nehmen: Dann läuft die Frist für deren straffreie Rückgabe aus. Sonst drohen bis zu fünf Jahre Haft! Abgegeben werden können die Waffen bei den Polizeibehörden.

Der Gesetzgeber will damit Personen eine straffreie Rückgabemöglichkeit bieten, die etwa durch eine Erbschaft ungewollt zu Waffenbesitzern wurden.

Ausweitung der Lkw-Maut

Vom 1. Juli an wird auf allen deutschen Bundesstraßen eine Lkw-Mautpflicht erhoben.

Das Maut-Netz wächst dadurch um weitere 36 000 Kilometer Bundesstraßen und umfasst dann insgesamt 51 000 Kilometer auf Fernstraßen. 

 

Galopp-Derby: Folgt Weltstar auf Windstoß?

Veröffentlicht am

Galopper bei der Derby-Woche in Hamburg-Horn © Fishing4

Die Namen haben noch immer einen besonderen Klang, wecken Erinnerungen. Acatenango natürlich oder Samum und Adlerflug. Oder, aus der jüngeren Historie des Deutschen Derbys, Sea The Moon, Nutan, Isfahan und Windstoß. Letzterer triumphierte im vergangenen Jahr auf der 2.400 Meter langen Galopprennbahn in Hamburg-Horn, wo Steherqualität gefragt ist. Mit Jockey Maxim Pecheur im Sattel flog der damals dreijährige Hengst aus dem Gestütt Röttgen vor lediglich 12.500 Zuschauern förmlich zum Gewinn des „Blauen Bandes“. Der Stader Andrasch Starke mit Enjoy Vijay belegte den zweiten Rang, Rosenpurpur mit Daniele Porcu den dritten Platz. Die Namen der siegreichen Pferde waren auf dem Oval in Horn jeweils schon in den Tagen vor dem Deutschen Derby in vieler Munde. War es 2017 Windstoß, so wird es vom heutigen Eröffnungstag an Weltstar sein – ein naher Verwandter des letztjährigen Derbysiegers. Bleibt nur die Frage, ob er wie sein Halbbruder den hohen Erwartungen gerecht wird.

Sieg beim Union-Rennen als Empfehlung

VIDEOS
Start beim Galoppderby in Hamburg-Horn © NDR
 
00:34

Galopp-Derby in Hamburg-Horn

27.06.2018 19:30 Uhr
Hamburg Journal

Am Freitag beginnt die Derby-Woche in Hamburg-Horn. Acht bis zehn Rennen pro Tag stehen auf dem Programm. Höhepunkt ist das Deutsche Derby um das „Blaue Band“ am 8. Juli.

Der Soldier Hollow-Sohn hat sich am vergangenen Sonntag in eindrucksvoller Manier selbst in die Rolle des Topfavoriten für das 149. Deutsche Derby am 8. Juli (gegen 17 Uhr) bugsiert. Unter Jockey Adrie de Vries gewann Weltstar auf der Rennbahn in Köln das 183. Oppenheim-Union-Rennen (70.000 Euro) der Gruppe II. Im wichtigsten deutschen Derby-Test kam der von Markus Klug trainierte Röttgener auf der 2.200-Meter-Strecke zu einem ungefährdeten Sieg. „Der in Hamburg noch einmal 200 Meter weitere Weg wird ihm noch einmal entgegen kommen“, sagte Klug.

Für Furore hatte Weltstar bereits im Oktober des vergangenen Jahres in Bremen gesorgt. Im Zweijährigenrennen über die Meile siegte der seinerzeit von René Piechulek gerittene Hengst mit fünfeinhalb Längen Vorsprung auf Queens Harbour. Auch Jimmu aus dem Gestüt Karlshof mit Jockey Marc Lerner und Emerald Master (Gestüt Brümmerhof) unter Alexander Pietsch werden als Kandidaten auf den Gewinn des „Blauen Bandes“ gehandelt.

Hamburger Renn-Club hofft auf Trendwende

Die wichtigsten Rennen in Horn

Fr., 29.6. Langer Hamburger
Do., 5.7. Seejagdrennen
So., 8.7. 149. Deutsches Derby

Für den Veranstalter des Deutschen Derbys, den Hamburger Renn-Club von 1852, hat die diesjährige Veranstaltung eine große Bedeutung. Vor einem Jahr zeigte sich ein weiteres Mal deutlich, dass der Galopp-Rennsport in der Krise steckt. Lediglich gut 260.000 Euro betrug der Wettumsatz – so wenig wie seit 50 Jahren nicht mehr. Eine Enttäuschung war auch der Zuschauerzuspruch: Nur 12.500 Zuschauer kamen zum Rennen um das Blaue Band, dem Höhepunkt der fünftägigen Veranstaltung. In den 1980er- und 1990er-Jahren waren 50.000 Zuschauer die Regel. Allerdings waren 2017 die Rahmenbedingungen auch ungünstig. Aufgrund des G20-Gipfelsmusste die Veranstaltung auf fünf Tage komprimiert werden, das schlechte Wetter tat sein Übriges.

Die Derby-Woche beginnt heute um 16.25 Uhr mit dem ersten von vier Rennen an diesem Tag. Weitere Höhepunkte neben dem Deutschen Derby am 8. Juli sind der Große Hansa-Preis am kommenden Sonntag, das spektakuläre Seejagdrennen am 5. Juli und die Mehl Mülhens-Trophy am 7. Juli.

Laage: Neuer Rollweg fertig – „Dreamliner“ kommt

Veröffentlicht am

Eine Boeing 787 Dreamliner (Animation) © dpa/picture alliance

Am Flughafen Rostock-Laage ist ab sofort die Abfertigung von größeren Flugzeugen als bisher möglich. Dafür wurde ein neuer Rollweg in Betrieb genommen. Seit April war intensiv daran gearbeitet worden. Der Weg von der Landebahn zum Passagierterminal musste stark verbreitert werden.

Hohe Nachfrage durch Kreuzfahrtgäste

Weil er zu schmal war, konnten in der Vergangenheit Flugzeuge ab einer bestimmten Größe nicht am Passagierterminal abgefertigt werden, sondern mussten auf das Bundeswehrgelände des Flughafens ausweichen. Die Verbreiterung des Rollweges wurde notwendig, weil die Nachfrage nach Kreuzfahrten, insbesondere des italienischen Reiseanbieters Costa, stark gewachsen ist und immer mehr Passagiere in immer größeren Flugzeugen anreisen, sagte ein Flughafensprecher.

„Dreamliner“ landet erstmals in Rostock

Über den Flughafen Laage erfolgt die An- und Abreise von bis zu 1.000 Kreuzfahrt-Passagieren am Tag. Am Freitagnachmittag wird mit einer Boeing 787 erstmals ein sogenannter Dreamliner aus Mailand mit rund 400 Passagieren an Bord erwartet.

 

Ironman

Veröffentlicht am

Neue Strecke durch Hamburg     Am 29. Juli 2018 

Nach der erfolgreichen Premiere kehrt der Ironman wieder zurück nach Hamburg. Am 29. Juli 2018 sind wieder die Eisenmänner und -frauen in der Hansestadt unterwegs, um die Königsdisziplin des Triathlons zu meistern. Dabei müssen die Athleten 3,86 Kilometer schwimmen, 180,2 Kilometer Rad fahren und schließlich 42,195 Kilometer laufen.

Ironman in Hamburg
Der Ironman scheint sich schon nach der ersten Hamburger Auflage 2017 in der Hansestadt etabliert zu haben. Am 29. Juli 2018 gehen die Eisenmänner und -frauen wieder auf der Königsdisziplin des Triathlon in der Elbmetropole auf die Strecke. Die Veranstaltung ist aufgrund ihres Erfolges nun länger an die Stadt gebunden. Bis mindestens 2021 wird der Ironman in Hamburg stattfinden.

Für die zweite Auflage wurde noch einmal an der Strecke gefeilt. Diese wird 2018 komplett auf Hamburger Stadtgebiet verlaufen. Die Schwimmstrecke wird zu einer langen Runde in die Außenalster ausgedehnt. Bei der Premiere gab es zwei kleine Runden in der Binnenalster. Die Radstrecke führt die Teilnehmer 2018 in Hamburg grünen Osten. Es geht über Hammerbrook und Rothenburgsort in die Vier- und Marschlande, immer an der Elbe entlang, und über Ochsenwerder, Kirchwerder und Altengamme bis Geesthacht. Diese Schleife ist zwei Mal zu fahren. Gelaufen wird wieder an der westlichen Alsterseite vom Rathaus an der Binnenalster entlang zur Außenalster und dort am Ufer bis zur Krugkoppelbrücke und zurück. Der Kurs muss vier Mal bewältigt werden.

Hamburg ist Triathlon-Metropole
Nach dem ITU World Triathlon ist die Elbmetropole damit auch in den kommenden Jahren um eine Triathlon-Attraktion reicher. Über 10.000 Teilnehmer starteten dort im Juli, nun gingen 2.600 Teilnehmer auf die ganz lange Distanz.

Diese geht an die körperlichen Grenzen: Zunächst müssen beim Ironman 3,8 Kilometer geschwommen werden. Anschließend geht es aufs Rad und auf eine 180,2 Kilometer lange Passage, ehe der zweite Wechsel erfolgt. Zum Schluss müssen die Teilnehmer noch einen kompletten Marathon, also 42,195 Kilometer, laufend zurücklegen. Im Ziel winkt der Lohn, ein echter Ironman zu sein.

Hamburg Triathlon

Veröffentlicht am

Der größte Triathlon der Welt

„The worlds biggest Tri“: So bewirbt die International Triathlon Union (ITU) den Wettbewerb in Hamburg. Am 14. und 15. Juli 2018 findet er zum 17. Mal statt. Er gehört zur ITU World Triathlon-Series und damit zum exklusiven Kreis von neun namhaften Triathlon-Veranstaltungen rund um den Globus.

Nach 58:59 Minuten geht sie als erste durchs Ziel auf dem Rathausmarkt: Flora Duffy von den Bermudas.Sie gewann auch im Jahr 2016

Das Rennen 2018

Triathlon + HotelReisepaket: ITU World Triathlon Hamburg

Hamburg Wasser World Triathlon / Tim Heisler - www.Fotografie-Heisler.deMit unserem Reise­paket zum Triathlon buchen Sie Startplatz und Hotel zusammen.

Der 17. Hamburg Wasser World Triathlon findet am 14. und 15. Juli 2018 statt. Ab dem 14. November kann man sich anmelden. Startgebühr für die Frühbucher-Distanz: 89,50 Euro. Die Teilnahme für die Olympische Distanz kostet 99,50 Euro.

Start und Ziel des HAMBURG WASSER World Triathlon im Herzen Hamburgs bleiben unverändert, wie die Vielfalt der Wettbewerbe, die Athleten jeden Alters und Anspruch eine Teilnahme ermöglichen: Die Sprintdistanz (0,5km Schwimmen/ 22km Radfahren/ 5km Laufen) und die olympische Distanz (1,5km Schwimmen/ 40km Radfahren/ 10km Laufen) können einzeln oder in der Staffel bewältigt werden.

Weitere Informationen: Anmeldung

Die Rennen 2017

Mixed-WM
Das Ziel der Deutschen Mixed-Staffel hieß Platz fünf oder besser. Doch daraus wurde nichts. Anja Knapp, Moritz Horn, Laura Lindemann und Lasse Nygaard-Priester belegten am Ende Platz zehn. Die Sieger-Staffel hieß Australien. Im Schluss-Spurt hängte Jakob Birthwhistle (Sprint-Zweiter vom Vortag) den Amerikaner Matthew McElroy ab. Platz drei ging an die Niederlande.

Sprint der Frauen
Das Wetter war nahezu ideal: 19 Grad, Sonne und Wolken wechselten sich ab. Leider war das Rennen von zwei schweren Stürzen der Französin Cassandre Baeugrand und der Japanerin Juri Ide überschattet. Am Ende gewann Titelverteidigerin Flora Duffy von den Bermudas überlegen in 58:59 Minuten. Platz zwei ging an Ashleigh Gentle (Australien). Ihre Zeit: 59:30 Minuten. Erfreulich aus deutscher Sicht: Laura Lindemann gewann den Sprint um Platz drei. Sie bewältigte die Strecke in 59:41 Minuten. „Ich habe am Ende alles gegeben, Das Publikum hat mir sehr geholfen“, sagte die Berlinerin nach dem Rennen.

Sprint der Männer 
Auch bei diesem Rennen gab es einen Sturz: Darin verwickelt war der spanische Weltcup-Führende Fernando Alarza, der daraufhin wegen seines defekten Rades aufgeben musste. Der Sieger war auch hier der Titelverteidiger: Mario Mola aus Spanien gewann in 54:04 Minuten vor dem Australier Jakob Birthwhistle (54:19 min) und dem Neuseeländer Ryan Sissons (54:22 min). Bester Deutscher war der Hildesheimer Justus Nieschlag als 15. (54:51 min).

Triathlon-Hauptstadt Hamburg

Für ein Wochenende im Juli wird Hamburg in jedem Jahr zur Hauptstadt des Triathlons. Die Veranstaltung in der Hansestadt ist fester Bestandteil der World Triathlon Series der International Triathlon Union (ITU) und wird vom Weltverband mit dem Prädikat „Größter Triathlon der Welt“ beworben. In der Tat löst der Hamburger Triathlon Jahr für Jahr große Begeisterung in der Hansestadt aus. Die 16. Auflage war mit rund 10.500 Startern ausverkauft. „Der Triathlon in Hamburg ist eine Erfolgsgeschichte. Es ist der größte und attraktivste, den es auf der Welt gibt“, freut sich Hamburgs Sport- und Innensenator Andy Grote. An der Strecke feuerten rund 140.000 Zuschauer die Triathleten an.

Die Mixed-WM

Seit 2013 gibt es in Hamburg die Mixed-WM, die erstmals 2009 in Des Moines (USA) ausgetragen wurde. Ein Team besteht aus jeweils zwei Frauen und zwei Männern. Nacheinender starten Frau, Mann, Frau, Mann. Jeder Athlet absolviert hintereinader einen Triathlon (300 Meter Schwimmen/7 Kilometer Rad /1,6 Kilometer Laufen). Spannend war der Wettkampf auch unter dem Gesichtspunkt, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Mixed Relay, so der offizielle Name des Wettkampfes, in das Programm der Olympischen Spiele 2020 in Tokio aufgenommen hat.

Die Strecke

Der Streckenverlauf ist einzigartig: Schwimmen in der Binnenalster, Laufen am Ufer von Binnen- und Außenalster und die Radstrecke führt die Teilnehmer entlang der Elbe (die Elite radelt durch die Innenstadt). Ins Ziel laufen die Triathleten vor der Kulisse des prächtigen Hamburger Rathauses. Das lässt nicht nur die Herzen der Hamburger Sportler höher schlagen. Auch in diesem Jahr kommen die weltweit besten Triathleten für das Weltcup-Rennen in die Hansestadt. Neben dem Elite-Rennen gab es auch den Jedermann-Wettbewerb.

Einen Überblick über die Streckenverläufe finden Sie in der Navigation oben

Die Distanzen

Jedermann / Profis

Sprintdistanz             0,5 km Schwimmen (Profis: 0,75 km)
20 km Radfahren (Profis: 21 km)
5 km Laufen 
Olympische Distanz 1,5 km Schwimmen
40 km Radfahren
10 km Laufen

 
Mixed-Staffel

Sprintdistanz             0,3 km Schwimmen
7 km Radfahren
1,6 km Laufen         
Olympische Distanz  1,5 km Schwimmen
40 km Radfahren
10 km Laufen        

Internationale Deutsche Paratriathlon Meisterschaft

Paratriathlon Distanz 0,5 km Schwimmen
22 km Radfahren
5 km Laufen         

Schützenfest in Buchholz

Veröffentlicht am

                                                                      Schützenfest SV Buchholz 01 von 06.7.2018 bis 09.07.2018

                                                                      Das fest für Große und Klein mit eine tollen Programm für die Fest Tage 

                                                                                             

                                                                           

„Lifeline“ darf in Malta anlegen

Veröffentlicht am

Darauf haben sich die Länder Italien und Malta nun geeinigt – seit Donnerstag hatten die Geflüchteten und die Crew auf einen sicheren Hafen gewartet.

Das deutsche Rettungsschiff „Lifeline” darf nach Aussagen der italienischen Regierung in Malta anlegen. Das Schiff hatte seit Donnerstag mit mehr als 230 Geflüchteten und 17 deutschen Besatzungsmitgliedern an Bord vor der Küste Maltas in Warteposition ausgeharrt.

Er habe mit dem maltesischen Premierminister Joseph Muscat telefoniert, erklärte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Dienstag: „Das Schiff der NGO Lifeline wird in Malta anlegen.“ Etwa 230 Migranten und 17 deutsche Besatzungsmitglieder harren seit Donnerstag auf dem Schiff „Lifeline“ der Dresdner Organisation im Meer vor Malta aus. Italien werde einen Teil der an Bord befindlichen Migranten übernehmen, sagte Conte. Und er hoffe, dass andere EU-Länder sich auch dazu bereit erklären werden. Malta hatte zuvor erklärte, es liefen Diskussionen, ob die „Lifeline“ in Malta anlegen dürfe – allerdings nur unter der Bedingung, dass die Migranten dann auf EU-Länder verteilt würden. Frankreichs Regierungssprecher hatte am Dienstag gesagt, es zeichne sich eine Lösung ab. Falls das Schiff auf Malta anlege, wäre Frankreich bereit, ein Team zu schicken, um Asylanträge von Migranten an Bord zu bearbeiten.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hatte in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass Italien keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen würde; in der Folge blieb privaten Rettungsschiffen wie der „Aquarius“ oder der „Lifeline“ die Einfahrt in italienische Häfen verwehrt.

Der Grünen-Abgeordnete Manuel Sarrazin, der in der Nacht zum Montag einige Stunden auf dem Schiff verbrachte, warnte davor, dass Menschenleben nicht zum Spielball der europäischen Flüchtlingspolitik werden dürften.  

tmn mit Material von dpa und afp

Stand der Diskussion im Präsidium: Migration ordnen und steuern

Veröffentlicht am

FDP BEER: Bildungspolitik muss endlich mehr Chancen auf Teilhabe für jeden ermöglichen

Veröffentlicht am

Anlässlich der Vorstellung des Berichts „Bildung in Deutschland 2018“ erklärt FDP-Generalsekretärin Nicola Beer:  

„Der Bericht zeigt, dass wir endlich handeln müssen. Doch die Große Koalition hat keine Ideen, wie wir die wichtigsten Ressourcen unseres Landes – die Köpfe – stärken. Doch nur so bleiben wir eine mündige Bürgergesellschaft und werden dann auch als Wirtschaftsnation weiter in der ersten Liga spielen. Zentral ist: Die soziale Herkunft hat noch immer zu starken Einfluss auf den Bildungserfolg der Bürger. Eine mündige Gesellschaft braucht hingegen Chancengerechtigkeit. Deshalb bedarf es einer Modernisierung der Bildungsinhalte, der Lehreraus- und -fortbildung sowie der Ausstattung unserer Schulen mit digitaler Technik und Lernmaterial statt einer permanenten Verzögerung des Digitalpaktes.  

Der Bericht macht diesbezüglich deutlich, dass wir angesichts der anstehenden Herkulesaufgabe nicht nur eine Reform des Bildungsföderalismus hin zu mehr Eigenverantwortung unserer Bildungseinrichtungen brauchen, sondern dass wir zudem eine Strategie benötigen, die nicht nur für mehr Lehrkräfte und Erzieher sorgt, sondern auch die Qualität der Bildungsergebnisse sicherstellt.

Die Freien Demokraten fordern schon lange eine Qualitätsverbesserung unseres Bildungssystems durch bundesweit umgesetzte Standards. Wir brauchen ferner eine Stärkung der beruflichen und akademischen Weiterbildung. Es steht so viel auf der bildungspolitischen Agenda – unser Land muss nun die Weichen stellen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist dies zentral.“

Pressemitteilungen

Zur Werkzeugleiste springen