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Ginczek und die „Wölfe“ – Alles eine Ente?

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Bereits seit Wochen wird über einen Wechsel von Torjäger Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg spekuliert. Der 27-Jährige wird als Wunschlösung des Werksclubs für die offene Planstelle im Sturmzentrum gehandelt. Doch zwischen den beiden Fußball-Bundesligisten herrscht in dieser Personalie offenbar absolute Funkstille. „Ich bin total amüsiert über diese Arie. Es gibt nullkommanull Kontakt zwischen den Vereinen. Für meine Begriffe ist das eine Ente. Stand heute ist Daniel Ginczek auf jeden Fall in der nächsten Saison Spieler des VfB“, sagte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke der „Sport Bild“ (Mittwoch-Ausgabe).

Er habe auch von Ginczek „nichts in diese Richtung gehört“, ergänzte der 60-Jährige. Klingt zunächst einmal danach, als würde der frühere Angreifer des FC St. Pauli seinen bis 2020 datierten Vertrag bei den Schwaben erfüllen. Zunächst einmal…

Beim VfB im Schatten von Gomez

Denn dass es keine Verhandlungen zwischen den Clubs gibt, bedeutet nicht automatisch, dass Ginczek und der VfL sich ebenfalls „anschweigen“. Sind die Informationen des Fachblatts „kicker“ zutreffend, muss es wohl Verhandlungen gegeben haben. Denn demnach ziehe es den 27-Jährigen zu den „Wölfen“, da er dort der „Fixpunkt“ im Angriff sein könnte. Beim VfB ist diese Rolle an Nationalspieler Mario Gomez vergeben – einem früheren Wolfsburger übrigens. Auch eine saftige Gehaltserhöhung – im Gespräch ist ein Jahressalär von bis zu vier Millionen Euro – könnte Ginczek den Wechsel an den Mittellandkanal zusätzlich schmackhaft machen. Bei den Schwaben soll er dem Vernehmen nach derzeit die Hälfte erhalten. Der Angreifer selbst schweigt seit Wochen zu seinen Zukunftsplänen. Dass er jüngst ein Feinkostgeschäft in der Stuttgarter Innenstadt eröffnete, spricht allerdings eher dagegen, dass er seinen Lebensmittelpunkt unbedingt verlagern möchte.

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