DAS Reeperbahn Festival 2017 die Geile Musik

 
Stand: 20.09.2017 00:01 Uhr – Lesezeit: ca.3 Min.

Auf der Reeperbahn spielt die Musik

 

Das Reeperbahn Festival in Hamburg ist das größte Clubfestival Europas. Rund 500 Konzerte wird es vom 20. bis 23. September bei der 12. Auflage geben. Bei so vielen Programmpunkten ist es schwer, den Überblick zu behalten.  hat sich durch das Programm gehört und gibt Tipps für das Festival.

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Menschen gehen über die Reeperbahn © NDR Fotograf: Benjamin Hüllenkremer
 
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Reeperbahn Festival 2016: Die schönsten Momente

N-JOY

Coole Newcomer, heiße Beats, und ungewöhnliche Locations – und das alles bei schönstem September-Wetter: So hat das Reeperbahn Festival 2016 in Hamburg die Besucher begeistert. Video (01:21 min)

Es sind vier Feiertage für jeden Musikfan: Mehr als 400 Bands und Künstler aus aller Welt gilt es zu entdecken. Die Viefalt ist riesig, fast alle Genres sind vertreten. Jeder Besucher kann so seinen eigenen Festival-Soundtrack kreieren. Vom Punk-Gig in einem Keller-Club bis hin zum Singer-Songwriter-Konzert in einer Kirche – alles ist möglich. Tipp: Sich einfach von der Musik und der Stimmung inspirieren, überraschen und treiben lassen. Wer Lust hat, sich auf Neues einzulassen, kann die besten internationalen Newcomer erleben. Die vielen unbekannten Namen im Programm sollten nicht abschrecken, sondern zum Entdecken anregen. So landet man vielleicht plötzlich bei einer Rockband aus Mali oder bei Rappern aus Jordanien. Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Einlassgarantie für die Club-Konzerte. Deshalb ist es ratsam, sich immer auch einen Plan B oder C zu überlegen.

Die Tipps für Mittwoch, 20. September:

  • Syml, 19.20 Uhr, Spielbude, US-Singer-Songwriter, emotionale, minimalistisch arrangierte Balladen. Weitere Auftritte: Fr., 16.30 Uhr, N-JOY Reeperbus / Sa., 13 Uhr, Festival Village
  • Isolation Berlin, 19.40 Uhr, Docks, deutschsprachiger Indie-Rock aus Berlin. Weiterer Auftritt: Sa., 23.30 Uhr, MS „Claudia“
  • Farewell Dear Ghost, 20 Uhr, Indra, tanzbarer und melodischer Indie-Elektro-Pop aus Österreich
  • Will Varley, 20.30 Uhr, Kaiserkeller, Singer-Songwriter aus Großbritannien, der gefühlvolle Folk-Songs spielt
  • Sue The Night, 22.20 Uhr, St. Pauli Museum, Indie-Pop aus den Niederlanden. Weitere Auftritte: Do, 16 Uhr, Molotow Sky Bar / Do, 21.30 Uhr, Festival Village
  • Skinny Lister, 22.45 Uhr, Kaiserkeller, mitreißender Folk-Rock aus England, eine feucht-fröhliche Party
  • The Bongo Club, 23.05 Uhr, Molotow Backyard, melodischer Indie-Rock aus Schweden. Weitere Auftritte: Do., 21 Uhr, Pooca Bar / Fr., 17 Uhr, Astra-Bühne „Zur geilen Knolle“
  • Leoniden, 23.30 Uhr, Mojo Club, Indie-Rock aus Hamburg und Kiel. Weiterer Auftritt: So, 00.10 Uhr, Knust (Festivaltag Sonnabend)
Alle Informationen zum Reeperbahn Festival
Kwabs im Mojo Club Hamburg. © Nina Zimmermann Fotograf: Nina Zimmermann
mit Video

Die Musikwelt zu Gast in Hamburgs Clubs

Hamburg wird vom 20. bis 23. September wieder das Tor zur Musikwelt. Die Stars von morgen spielen beim Reeperbahn Festival – aber auch alte Bekannte. Mehr als 400 Bands sind dabei. mehr

Die Tipps für Donnerstag, 21. September:

  • Dakota, 15 Uhr, Molotow Sky Bar, Dream-Pop mit Indie-Gitarren. Weitere Auftritte: Do., 22 Uhr, Olivias Kiez Oase / Sa., 21.30 Uhr, MS „Claudia“
  • Billy Lockett, 20.10 Uhr, St. Pauli Kirche, Singer-Songwriter/Großbritannien, melancholische Popsongs, gefühlvolles Pianospiel
  • Gold Class, 20.30 Uhr, Kaiserkeller, düsterer Indie-Rock und Post-Punk, erinnert an Joy Division. Weiterer Auftritt: Fr., 13.30 Uhr, Molotow
  • J. Bernardt, 21.20 Uhr Moondoo, Indie-Pop aus Belgien vom Balthazar-Sänger. Weitere Auftritte: Do., 19.40 Uhr N-JOY Reeperbus / Sa., 17 Uhr, Molotow Backyard / Sa., 20.40 Uhr, Resonanzraum
  • Arcane Roots, 21.40 Uhr, Knust, Alternative-Rock aus Großbritannien, mal gefühlvoll, mal explosiv
  • Loney Dear, 23 Uhr, St. Pauli Kirche, melancholischer Indie-Folk-Pop aus Schweden
  • Maximo Park, 23.10 Uhr, Docks, energiegeladener Indie-Rock aus England. Weitere Auftritte: Do., 17 Uhr, Michelle Records / Do., 20.30 Uhr N-JOY Reeperbus
  • Childhood, 23.40 Uhr, Terrace Hill, britischer Indie-Pop und Sixties-Soul mit Retro-Charme

 

Weitere Informationen
Matthes Köppinghoff

Blog zum Reeperbahn Festival: Los geht’s!

NDR Musikjournalist Matthes Köppinghoff geht wieder vier Tage und Nächte lang auf Entdeckungsreise auf dem Hamburger Kiez – der Bühne des 12. Reeperbahn Festivals. mehr

Die Tipps für Freitag, 22. September:

  • Dream Wife, 20 Uhr, Molotow, britische Kunststudentinnen spielen kreativen Indie-Rock – punkig, schräg, eingängig, verspielt
  • Inheaven, 20.10 Uhr, Grüner Jäger, cooler Indie-Rock mit Grunge- und Punk-Einflüssen aus Großbritannien. Weiterer Auftritt: Sa., 15 Uhr, Molotow Backyard
  • The Drums, 21.10 Uhr, Uebel & Gefährlich, tanzbarer Surf-Elektro-Pop aus New York mit Indie-Gitarren
  • Alice Phoebe Lou, 21.20 Uhr, St. Michaelis Kirche, Singer-Songwriterin aus Südafrika mit außergewöhnlicher Stimme
  • Charlie Cunningham, 23 Uhr, St. Michaelis Kirche, britischer Singer-Singwriter, gefühlvolle Folk-Pop-Songs
  • Black Honey, 23.50 Uhr, Molotow, Indie-Rock aus England mit Shoegazer-Gitarren, atmosphärisch-düsterer Sound
  • Beth Ditto, 24 Uhr, Große Freiheit 36, die Ex-Sängerin von Gossip mixt Pop und Punk und beeindruckt mit ihrer Soulstimme
Weitere Informationen
William Fitzsimmons beim Reeperbahn Festival 2015 © NDR Fotograf: Philipp Szyza
30 Bilder

Die ungewöhnlichsten und schönsten Festivalbühnen

Theater, Museum, Barkasse, Bunker oder auch Bank: Die Konzerte des Reeperbahn Festival finden teilweise an ungewöhnlichen Locations statt. Die schönste Bühne ist der Michel. Bildergalerie

Die Tipps für Sonnabend, 23. September:

  • Close Talker, 14 Uhr, Kukuun, Indie-Pop aus Kanada, eingängig, tanzbar, melancholisch. Weitere Auftritte: Fr., 17 Uhr, Michelle Records / Sa., 18 Uhr, Festival Village, Fritz-Bühne
  • Dangers Of The Sea, 19.30 Uhr, Knust, entspannter und melancholischer Folk-Pop aus Dänemark. Weiterer Auftritt: Sa., 15 Uhr, N-JOY Reeperbus
  • The Amazons, 19.30 Uhr, Große Freiheit 36, britischer Indie-Rock, melodisch, druckvoll und voller Energie.
  • The King Blues, 20.50 Uhr, Grünspan, mitreißender Rock aus England mit Punk-und Britpop-Einflüssen.
  • Fazerdaze, 22.30 Uhr, MS „Claudia“, verträumter Indie-Pop aus Neuseeland. Weiterer Auftritt: Fr., 20.30 Uhr, Terrace Hill
  • Portugal.The Man, 23.15 Uhr, Docks, abwechslungsreicher und kreativer Indie-Pop aus den USA mit Einflüssen aus vielen Genres
  • The Districts, 24 Uhr, Grünspan, Indie-Folk-Rock aus den USA. Weiterer Auftritt: Sa., 22.05 Uhr, Molotow Backyard
  • Findlay, 24 Uhr, Terrace Hill, von Synthie-Pop über Indie-Rock bis hin zu Punk und Elektro – passt nicht in eine Schublade

Auch Showcases und Plattenladenkonzerte spannend

Eine besondere Atmosphäre herrscht bei den Plattenladen-Konzerten, wo auch Stars wie Maximo Park auftreten (Donnerstag, 17 Uhr, Michelle Records, Gertrudenkirchhof). About Songs & Books in Hamburg-Eimsbüttel hat zum Reeperbahn-Festival gleich vier Bands aus Kanada und den USA zu Gast (Sonnabend, 15 bis 17.30 Uhr, Schwenckestraße). Zu empfehlen sind zudem die sogenannten Showcases, bei denen Musiklabel ihre Bands vorstellen oder verschiedene Künstler aus einem Land auftreten. Vielversprechend sind vor allem die Veranstaltungen mit den etwa 50 Bands aus dem Festival-Partnerland Kanada. Aber Besucher können beispielsweise auch schwedische, niederländische oder polnische Bands kennenlernen. Einige Veranstaltungen beginnen schon mittags, aber das frühe Kommen lohnt sich – schließlich gibt es viel zu entdecken.

TSV Buchholz 08 1 Herren Oberliga Hamburg (Saison 2017 / 2018)

TSV Buchholz 08 1 Herren Oberliga Hambur

g (Saison 2017 / 2018)

Sommertour: Hot Chocolate heizt Walsrode ein

„Singt mit“, fordert Hot Chocolate auf der Bühne – und Walsrode singt, klatscht und tanzt. Mit ihren großen Hits wie „You Sexy Thing“, „Every 1’s A Winner“, „No Doubt About It“, „It Started With a Kiss“ und anderen hat die britische Band zusammen mit den Walsrodern das Finale der NDR Sommertour gefeiert. Insgesamt 13.500 Menschen kamen im Verlauf des Abends auf den Großparkplatz an der Poststraße, um die Hot-Chocolate-Klassiker aus der Disco-Ära live mitzuerleben

Schock beim HSV: Müller erleidet Kreuzbandriss

Der Hamburger SV muss in den kommenden Monaten auf Nicolai Müller verzichten. Der Offensivmann des Bundesliga-Dinos hat sich beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Hanseaten gegen den FC Augsburg einen Riss des vorderen rechten Kreuzbandes zugezogen. Das gab der HSV nach einer genauen Untersuchung im Universitätsklinikum am Sonntag bekannt und nannte als Ausfallzeit „zirka sieben Monate“. In den kommenden Tagen wird der 29-Jährige operiert.

„Die Diagnose ist ein großer Schock für uns, ein schwerer Schlag zum Saisonstart und natürlich extrem bitter auch für Nicolai“, wurde Sportchef Jens Todt in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Wir wünschen ihm einen guten Heilungsverlauf und unterstützen ihn dabei, so gut wir können.“ Trainer Markus Gisdol sagte: „Es ist vor allem auch traurig für ihn. Er kam gut rein, hat frisch gewirkt.“ Der Ausfall tue weh.

Beim eigenen Torjubel verletzt

Nach den Bildern vom Vortag schwante den Vereinsverantwortlichen, Mitspielern und Zuschauern bereits Böses. Gerade hatte Müller die Hamburger mit 1:0 in Front geschossen. Der 29-Jährige drehte zum Jubeln ab, drehte dabei einige Pirouetten und machte noch einen Hopser. In diesem Bewegungsablauf passierte es, Müller verdrehte sich das Knie. Und als seine Mitspieler ihn zum Feiern erreichten, saß der Torschütze bereits schreiend am Boden und deutete auf sein Knie.

Wird der HSV noch mal aktiv?

Die Mediziner des HSV signalisierten schnell einen Wechsel, Müller versuchte es dann aber doch noch mal. Die Hoffnung währte aber nur kurz, die Auswechslung folgte wenig später. Das Tor reichte den Hamburgern zum Sieg, der Ausfall schmerzt allerdings sehr. Womöglich werden die Hanseaten noch einmal auf dem Transfermarkt tätig. „Wir sind schon so aufgestellt, dass wir jetzt nicht zusammenbrechen“, meinte Gisdol, fügte aber auch hinzu: „Wir müssen sehen, ob es Sinn macht, noch mal tätig zu werden.“

Handball-WM: Ja zu Hamburg, Nein zu Kiel

Die Arena in Hamburg beim Spiel gegen Kiel © Fishing4

Die Hamburger Arena wird Austragungsort der Handball-WM.

Die Handball-Hochburg Kiel spielt bei der Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark keine Rolle. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt, Heimat des deutschen Rekordmeisters THW Kiel, ist bei der Vergabe der WM-Standorte leer ausgegangen. „Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat sich einstimmig für Berlin, München, Köln und Hamburg und damit die vier größten deutschen Städte entschieden. Wir geben dem Handball große Bühnen und folgen in der Turnierplanung der Philosophie, unseren Sport von Süd nach Nord zu präsentieren“, erklärte der Präsident des deutschen Handballbundes, Andreas Michelmann.

Grote: „Attraktivste WM-Spiele in Hamburg“

Die Geschäftsführer der 10.000 Zuschauer fassenden Kieler Arena hatten ihren Hut für die Austragung einer Vorrundengruppe und einer Hauptrunden-Gruppe in den Ring geworfen – vergeblich. Das Eröffnungsspiel des Turniers findet am 10. Januar in Berlin (14.800 Zuschauer) statt, dort werden auch die deutschen Vorrundenspiel ausgetragen. Weitere Vorundenspiele gibt es in München (12.000), Hauptrundenpartien in Köln (19.500), wo regelmäßig auch das Final Four der Champions League stattfindet. In Hamburg (14.000) sollen die Halbfinals gespielt werden. „Wir werden Gastgeber der beiden attraktivsten WM-Spiele in Deutschland sein“, erklärte der Sportsenator der Hansestadt, Andy Grote (SPD). WM-Schauplätze in Dänemark sind Kopenhagen und der Endspielort Herning.

Storm: „Schade für unser handballbegeistertes Publikum“

Thorsten Storm, Geschäftsführer des THW Kiel, bedauerte die Absage: „Das ist schade für unser handballbegeistertes Publikum. Kiel war bei Länderspielen immer eine Bank, das waren immer echte Feste. Und ich weiß nicht, ob das in München auch so sein wird.“ Michelmann hielt dagegen: „Man muss sich entscheiden, ob man mit den Adlern fliegen oder mit den Fröschen quaken will. Wir wollten unsere WM-Spiele auf ganz Deutschland verteilen und sind davon überzeugt, mit großem Zuschauerzuspruch einen wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen zu können.“ Neben Kiel wurden auch die Hallen von Meister RN Löwen (Mannheim) und Vizemeister Flensburg nicht für die WM berücksichtigt.

Tennis: Zverev gewinnt Finale von Washington

Tennis: Zverev gewinnt Finale von Washington

Alexander Zverev gewinnt das Turnier in Washington. © picture alliance /ZUMA Press Fotograf: Kyle Gustafson

Zum ersten Mal gewann Alexander Zverev ein Hartplatz-Turnier unter freiem Himmel.

Alexander Zverev hat gleich beim ersten Auftritt mit seinem neuen Trainer Juan Carlos Ferrero als erster Deutscher das Tennis-Turnier in Washington gewonnen. Der Weltranglisten-Achte setzte sich am Sonntag im Finale des Hartplatzturniers mit 6:4, 6:4 gegen den Südafrikaner Kevin Anderson durch. Für den 20-Jährigen war es der fünfte Karriere-Sieg und der vierte Turnier-Erfolg in dieser Saison nach Siegen in RomMontpellier und München. Für den Titel in der US-amerikanischen Hauptstadt kassierte Zverev 500 Weltranglistenpunkte, die ihn seinem Ziel, das Saisonfinale der besten Acht der Spieler in London zu erreichen, wieder ein Stück näher brachten.

Erster Matchball nach 68 Minuten verwandelt

Im Halbfinale hatte sich der Hamburger am Sonnabend mit 6:3, 6:4 gegen den an Nummer zwei gesetzten Japaner Kei Nishikori durchgesetzt. Der US-Open-Finalist von 2014 war in der 63 Minuten dauernden Begegnung chancenlos. Erstmals in seiner Karriere stand Zverev damit in einem unter freiem Himmel ausgetragenen Hartplatzfinale. Im Endspiel gelang ihm ein frühes Break zum 2:1, danach gab er den Ton an und spulte sein Pensum wie ein alter Hase ab. Nach 34 Minuten war der erste Satz unter Dach und Fach. Zverev spielte gegen den 2,03-Meter großen Weltranglisten-45. Anderson weiter souverän auf. Gleich im ersten Spiel des zweiten Satzes nahm er dem Südafrikaner den Aufschlag ab, verwandelte nach 68 Minuten seinen ersten Matchball.

Zverev: „Danke, dass Du meinem Team beigetreten bist“

Die Zusammenarbeit mit dem früheren Weltranglisten-Ersten Ferrero ist erst einmal bis nach den am 28. August in New York beginnenden US Open angelegt. Bis dahin gehört der Spanier als Impulsgeber zum Trainer-Team um Vater Alexander Senior. „Danke, dass Du meinem Team beigetreten bist“, rief Zverev im Rahmen der Siegerehrung in Richtung Ferrero: „Wie hätten wir besser starten können als mit diesem Titel? Hoffentlich kommen noch viele weitere dazu, und hoffentlich arbeiten wir noch viele Jahre zusammen.“

Görges‘ Finalfluch hält an

Weniger Grund zum Jubeln hatte hingegen Julia Görges in ihrem Finale gegen die Russin Jekaterina Makarowa. Die Bad Oldesloerin unterlag mit 6:3, 6:7 (2:7) und 0:6. Dabei schrammte sie haarscharf an ihrem ersten Turniersieg seit mehr als sechs Jahren vorbei. Im zweiten Satz stand es nach einem frühen Break der Russin schon 5:2 für Makarova, als Görges zum Gegenschlag ausholte, vier Spiele in Folge gewann und zum Matchgewinn aufschlug. Makarova konterte, entschied den Tiebreak für sich und gab danach kein einziges Spiel mehr ab.

Oberliga Hamburg Spielplan 2017 & 2018 der 6 Spieltag

 6 Spieltag 

 

 

Fr – 01.09. 19:30      
Fr – 01.09. 19:30      
Fr – 01.09. 19:30      
Fr – 01.09. 20:00      
Fr – 01.09. 20:00      
Sa – 02.09. 16:00      
So – 03.09. 14:00      
So – 03.09. 15:00      
So – 03.09. 18:00      

Preise Photos Honorae

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Seesaiblingsfilet mit Tomaten-Ragout

Seesaiblingsfilet mit Tomaten-Ragout

Zutaten (für 4 Portionen):

Seesaiblingfilet mit Tomaten-Ragout © NDR Fotograf: Florian Kruck

Tomaten säubern und den Stielansatz entfernen, dann halbieren und in Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Tomaten hinzufügen.

Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch aus den Schalen kratzen. Das Fruchtfleisch zu den Tomaten geben und verrühren. Etwas Himbeeressig, Zucker und Salz hinzufügen und das Ragout zwei bis drei Minuten bei milder Hitze schmoren lassen.

Saiblingsfilets säubern und die Haut mehrmals leicht einritzen. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Filets auf der Hautseite braten, bis auch die Oberflächen fast gar sind. Filets wenden und kurz auf der Fleischseite anbraten, dann aus der Pfanne nehmen.

Das Tomatenragout auf Teller geben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Filets mit der knusprigen Haut auf das Ragout legen und mit etwas Meersalz bestreuen.

Lachsforellenfilets mit Knoblauch

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 2 Filets mit Haut von der Lachsforelle
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2-3 EL Kokosöl
  • Salz
  • Pfeffer
Lachsforelle mit Knoblauch auf einem Teller © NDR Fotograf: Florian Kruck

Lachsforellenfilets säubern und Gräten entfernen. Die Filets schräg von der Haut in längliche Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.

Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Filetscheiben mit dem Knoblauch in die Pfanne geben und kurz anbraten. Filets und Knoblauch aus der Pfanne nehmen, mit Meersalz und etwas Pfeffer bestreuen.

Als Snack oder Vorspeise mit Salat und Baguette servieren.

Tomaten mit Samen selbst vermehren

Tomaten mit Samen selbst vermehren

Tomaten zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten, sind aber geschmacklich leider manchmal eine echte Enttäuschung. Wer eine besonders leckere Sorte für sich entdeckt hat, kann diese einfach selbst anbauen. Die Vermehrung ist gar nicht schwer, aus Tomaten lassen sich relativ einfach Samen gewinnen. Die wichtigste Voraussetzung: Die Tomatenpflanze, aus der das Saatgut gewonnen werden soll, muss samenfest sein. Was bedeutet das?

Vermehrung nur mit samenfesten Sorten möglich

Tomatenpflanze auf einem Balkon © picture-alliance/FLORA PRESS

Wer samenfestes Saatgut hat, kann Tomaten ganz einfach vermehren.

Aus der Saat samenfester Sorten wachsen Tomaten mit denselben Eigenschaften wie die der Mutterpflanze. Das ist bei den meisten im Handel erhältlichen Pflanzen und Saatgutpackungen nicht der Fall. Bei ihnen handelt es sich meist um sogenannte F1-Hybriden. Wird deren Saat verwendet, können Pflanzen mit ganz anderen Eigenschaften entstehen. In manchen Fällen lassen sich die Pflanzen gar nicht vermehren oder sie sind degeneriert. Der Grund: Bei modernen Züchtungen spalten sich die Eigenschaften, die in der Elternpflanze vereint wurden, in der folgenden Generation meist wieder auf. Wer also Saatgut aus Tomaten – oder anderen Gemüsesorten – gewinnen möchte, muss darauf achten, dass sie samenfest sind. Im Internet bieten teils Vereine, teils kommerzielle Verkäufer dieses Saatgut an. Auch manche Gartencenter führen es im Sortiment.

Saat aus der Tomate gewinnen: So geht’s

Strauchtomaten © Fotolia.com Fotograf: Christophe Baudot

Bis zu fünf Jahre lassen sich Tomatensamen verwenden.

Um Saatgut zu gewinnen, sollte reife und gesunde Tomaten verwendet werden. Die Saat selbst ist von einer gallertartigen Masse umgeben. Sie sorgt dafür, dass die Samen nicht bereits in der Frucht keimen. Die Tomate aufschneiden und mit einem kleinen Löffel die Samen zusammenschaben und mit dem Fruchtfleisch in ein Glas geben, dann Wasser drauf gießen. Innerhalb von zwei bis vier Tagen lösen sich die Samen von der gallertartigen Masse und sinken zu Boden. Die Samen nun in einem Sieb unter laufendem Wasser von den möglichen Resten der Masse befreien und zum Trocknen etwa zwei bis drei Wochen auf Papier, beispielsweise eine Zeitung, legen.

Samen halten sich fünf Jahre lang

Wenn die Samen trocken und gut verschlossen gelagert werden, halten sie etwa fünf Jahre lang. Wer sichergehen möchte, dass das Saatgut noch in Ordnung ist, sollte vor der Aussaat eine Keimprobe machen. Eine Tomate ist meistens ausreichend für die Samengewinnung, denn eine Frucht enthält zwischen 30 und 40 Samen.

Spanferkelkeule mit Biersoße, Klößen und Salat

Spanferkelkeule mit Biersoße, Klößen und Salat

Zutaten für das Fleisch (für 4-6 Peronen):

  • 1 (2- 2 1/2 kg, möglichst in Bio-Qualität) Spanferkelkeule
  • 1 kg (in kleinen Stücken) Kalbsknochen
  • 1 Suppenbund
  • Zwiebeln
  • 1 junge Knolle Knoblauch
  • 1 l dunkles Bier
  • ½ l Wasser oder Brühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Kümmel
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 1 Bund frischer Majoran
  • 2 EL Butterschmalz
  • 100 g Butter
Spanferkelkeule mit dunkler Biersoße, Kartoffelklößen und Spitzkohlsalat auf einem Teller © NDR Fotograf: Florian Kruck

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Schwarte des Bratens mit einem scharfen Messer oder einer Tapezierklinge rautenförmig einritzen. Kümmel, Pfeffer und Salz in einen Mörser geben und eine feine Gewürzmischung herstellen. Den Braten mit der Gewürzmischung rundherum gut einreiben. Die Menge der Gewürzmischung kann gegebenenfalls noch erhöht werden.

Gemüse, Zwiebeln und Knoblauch in grobe Stücke schneiden. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Keule rundum goldbraun anbraten. Die Keule aus der Pfanne nehmen und die vorbereiteten Zutaten im Bratenansatz ebenfalls anrösten. Tomatenmark unterrühren und das Gemüse mit etwas Bier ablöschen. Mit Sud und Knochenstücken auf einem tiefen Backblech verteilen. Etwas Bier, Brühe oder Wasser hinzufügen und das Backblech in den Ofen schieben.

Die Spanferkelkeule auf ein Backofenrost legen und über das Backblech schieben. Die Keule zunächst 45 Minuten braten, dann die Hitze auf 160 Grad reduzieren und die Keule eine weitere Stunde garen. Dabei immer wieder etwas Brühe oder Bier auf das Backblech gießen und den Braten mit dem Sud begießen. Kurz vor dem Ende der Garzeit den Schweinebraten mit Butter bepinseln.

Den Soßenansatz durch ein feines Sieb gießen und das Gemüse auffangen. Die Soße in einen Topf geben und etwas einkochen lassen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Butter abschmecken. Majoranblätter von den Stängeln zupfen und auf den Schweinebraten streuen. Das Fleisch der Keule in Stücke schneiden und mit der Soße sowie den weiteren Beilagen servieren.

 

Zutaten für die Kartoffel-Klöße:

  • 600 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 3 Eigelb
  • 50 g Kartoffelmehl
  • 50 g zerlassene Butter
  • Salz
  • Muskat
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • Butterschmalz
  • 50 g Paniermehl
  • 2 EL Butter

Die Toastbrotscheiben in kleine Würfel schneiden und in Butterschmalz goldbraun rösten. Die Kartoffeln in der Schale kochen, abgießen und ausdämpfen lassen. Schälen und durch eine Presse drücken. Die Masse etwas abkühlen lassen und mit Eigelb, Kartoffelmehl sowie zerlassener Butter vermengen. Den Teig leicht salzen und mit Muskatnuss würzen. Die Hände anfeuchten und aus der Masse Klöße formen. In die Mitte je zwei bis drei geröstete Brotwürfel geben. Die Klöße in leicht siedendem Salzwasser zehn bis zwölf Minuten gar ziehen lassen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, mit dem Paniermehl vermengen und etwas rösten. Beim Servieren die Klöße mit den Bröseln bestreuen.

 

Zutaten für den Salat:

  • 1 mittelgroßer Spitzkohl
  • ½ l Orangensaft
  • 1 (Bio-) Orange
  • 3 EL Traubenkernöl
  • 1 Stück (ca. 2-3 cm) Ingwer
  • 1 Zitrone
  • Zucker
  • Pfeffer
  • Salz

Den Spitzkohl vierteln, den festen Strunk herausschneiden und die Kohlblätter in sehr feine Streifen hobeln. Den Orangensaft in einen Topf geben und um zwei Drittel einkochen lassen. Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Zitrone auspressen und die äußere Schale der Orange mit einem Ziselierer abziehen. Orangensaft, Traubenkernöl und Ingwer in eine Schüssel geben und gut vermengen. Jetzt nach und nach etwas Zitronensaft, Orangenschale, Zucker, Salz und Pfeffer hinzufügen und die Marinade damit süß-sauer abschmecken. Zu den gehobelten Kohlblättern geben und alles gut und kräftig vermengen. Den Spitzkohlsalat mindestens 30 Minuten ziehen lassen.