Eros Ramazzotti in Hamburg

Eros Ramazzotti live in Hamburg am 17. März 2010 © Public Adress/ NDR 2 Fotograf: Kirsten Borchard

 

Der italienische Superstar Eros Ramazzotti („Fuoco nel fuoco“, „Adesso tu“, „Se bastasse una canzone“) präsentiert in seiner Tour „Perfetto“ die größten Hits seiner Karriere und einige Titel vom gleichnamigen aktuellen Album „Perfetto“. Ramozzotti ist seit 2015 auf Welttournee und gibt in diesem Jahr noch drei Konzerte in Deutschland, davon eines in Hamburg. Er bezieht das Publikum sehr stark in die Show mit ein: Laut Fan-Reportern streut er immer wieder Witze und kleine Comedyeinlagen ein und mischt sich unter seine Fans.

Datum:Ende:Ort:Barclaycard Arena
Sylvesterallee 10
22525  Hamburg

Preis:von 58,30 Euro bis 81,30 Euro, inkl. aller Gebühren

 

So arbeiten die Sprengmeister im Norden

Experten gehen davon aus, dass etwa 10 bis 20 Prozent der im Zweiten Weltkrieg über Deutschland abgeworfenen Bomben Blindgänger waren. Dementsprechend ist die Entschärfung und Räumung von Fliegerbomben auch heute noch eine umfangreiche Aufgabe für die Sprengmeister. Die Kampfmittelbeseitigung ist in den einzelnen Bundesländern eigenständig geregelt.

Niedersachsen: Etwa 85 Entschärfungen im Jahr

So gehören die zuständigen Sprengmeister in Niedersachsen der Zentralen Polizeidirektion an. Hier werden an verschiedenen Standorten im Land rund 46 Mitarbeiter beschäftigt. Pro Jahr entschärfen oder sprengen die Fachleute etwa 85 Bomben. Die meisten Sprengsätze werden in Hannover und Osnabrück gefunden, immer wieder aber auch bei Bauarbeiten an anderen Orten, wie jetzt in Göttingen.

In den meisten Fällen werden die Bomben am Fundort problemlos entschärft. In einigen Fällen müssen sie wegen des schlechten Zustands abtransportiert und kontrolliert gesprengt werden. Ein vergleichbares Unglück wie das in Göttingen mit drei Toten hat es noch nie in Niedersachsen bei Entschärfungen gegeben.

Im Nordosten werden kaum Luftbilder ausgewertet

In Mecklenburg-Vorpommern kümmert sich der Munitionsbergungsdienst um Fliegerbomben. Hier werden allerdings weniger Blindgänger gefunden, weil zwischen Ostsee und Müritz im Zweiten Weltkrieg nicht so massiv gebombt wurde wie beispielsweise über Oranienburg oder im Ruhrgebiet. Die stärksten Bombenangriffe im Nordosten habe es auf Peenemünde und Rostock sowie die heute polnischen Städte Swinemünde (Swinoujscie) und Pölitz (Police) wegen der dortigen chemischen Werke gegeben, sagte ein Sprecher.

Fliegerbomben mit Langzeitzündern wie bei dem tödlichen Unfall in Göttingen werden in Mecklenburg-Vorpommern sehr selten gefunden. „Mir sind nur zwei Fälle aus der Warnow bekannt“, sagte der Sprecher weiter. Insgesamt sei im Nordosten die Luftbildauswertung, wie sie in Niedersachsen praktiziert werde, erst im Aufbau.

Keine schweren Unfälle in Hamburg

In Hamburg ist der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr zugeordnet. Insgesamt gibt es hier 22 Mitarbeiter für die Auswertung von Luftbildern zum Auffinden von Blindgängern sowie neun Experten für die eigentliche Entschärfung. Schwerwiegende Zwischenfälle habe es in der Hansestadt nicht gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher.

28 Spezialisten in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein kümmert sich das Amt für Katastrophenschutz um Bombenfunde. Dort sind nach eigenen Angaben derzeit 43 Personen beschäftigt, allein 28 davon sind erfahrene Munitionsspezialisten, die durch Speziallehrgänge und ständige Weiterbildungen einsatzbereit gehalten werden.

Wir haben wieder mal gezeigt dass wir eine Top Mannschaft vom TSV Buchholz 08 Oberliga sind wir sind zur Zeit die zweite Stelle und wir haben gezeigt dass wir auch mithalten aber auch dass wir eine super Mannschaft sind sportlich und gemeinsam was die Mannschaft sich gegeben hat das halbe Jahr was wir jetzt verbracht haben ist eine super Leistung dass wir zweiter Herbstmeister kann man ja mal so im Mund nehmen wie es ist und nach vorne schauen aber wir haben eine Top Mannschaft ob jung und da drauf können wir sehr groß stolz sein. 5-2

 

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TSV Buchholz 08 Oberliga Hamburg & 1 Herren

TSV Buchholz 08 Oberliga Hamburg & 1 Herren

  • 2016 tsv buchholz 08 Hambuerger SV 2

TSV Buchholz 08 Oberliga Hamburg FC Altona

TSV Buchholz 08 Oberliga Hamburg FC Altona

 

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Kommandowechsel beim HSV: Sakai neuer Kapitän

HSV-Trainer Markus Gisdol lässt nichts unversucht, um beim Fußball-Bundesligisten die Wende zum Besseren zu schaffen. Drei Tage vor der Partie bei 1899 Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr im Livecenter) ernannte der Coach Gotoku Sakai zum neuen Mannschaftskapitän. Der bisherige Spielführer Johan Djourou muss die Binde abgeben. „Gotoku verkörpert alles, was wir in der aktuellen Situation brauchen. Er ist ein unermüdlicher Arbeiter, der auf dem Platz bis zum Umfallen alles für seine Mannschaft gibt. Gotoku ist offen, ehrlich und kommunikativ“, lobte Gisdol.

Noch immer kein Saisonsieg

Die Hamburger warten nach zehn Partien noch immer auf den ersten Saisonsieg. Gisdol erhofft sich durch den Kapitänswechsel einen positiven Schub. „Wir wollen und müssen eine neue Kultur in unsere Mannschaft bringen. Wir brauchen dringend eine größere Geschlossenheit im Team“, begründete Gisdol seine Entscheidung: „Es ist mir wichtig zu betonen, dass es keine Entscheidung gegen Johan, sondern eine für Gotoku ist. Johan hat das Amt gut ausgefüllt.“ Allerdings gab es zuletzt Unstimmigkeiten zwischen dem Coach und Djourou. Der Schweizer hatte nach dem 2:5 gegen Borussia Dortmund Gisdols taktische Umstellung in der Abwehr kritisiert.

Gotoku Sakai vom Hamburger SV © Witters Fotograf: Tay Duc Lam

 

SG-Werfer gegen Balingen

Flensburgs Lasse Svan © imago/Beautiful Sports

Ester SG-Werfer gegen Balingen: Lasse Svan.

Nach der bitteren Derby-Pleite in Kiel hat Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt einen souveränen Heimsieg gegen die HBW Balingen-Weilstetten gefeiert. Die Schleswig-Holsteiner gewannen am Mittwoch mit 36:18 (17:9) gegen die Schwaben. Zeitgleich fuhr für die TSV Hannover-Burgdorf einen überraschend deutlichen 37:22 (17:8)-Auswärtserfolg beim Pokalsieger SC Magdeburg ein. Am Sonntag (19.30 Uhr) geht es für die Flensburger mit dem zweiten Schleswig-Holstein-Derby innerhalb von elf Tagen weiter. In der Champions-League-Vorrunde geht es zum THW, der am Abend in der Liga beim HSC 2000 Coburg antritt. Am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) empfängt dann die SG die Kieler.

Eggert pausiert, Svan trifft

Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes gab Anders Eggert gegen Balingen eine Verschnaufpause. Der Däne war bei der knappen 23:24-Niederlage in Kiel am vergangenen Sonntag zur tragischen Figur avanciert, als er in der letzten Sekunde einen Siebenmeter an den Pfosten setzte. Doch auch ohne ihren Torgaranten brannten die Flensburger ein Offensivfeuerwerk ab, führten nach 16 Minuten mit 12:3. Balingen stand von Beginn an auf verlorenem Posten. Nach der Roten Karte gegen den Ex-HSV-Profi Pascal Hens (34.) umso mehr. In der Folge bauten die Gastgeber die Führung immer weiter aus. Lasse Svan glänzte als bester Werfer im SG-Trikot mit neun Toren.

Flensburg – Balingen-Weilstetten 36:18 (17:9)

Tore Flensburg: Svan Hansen (9), Wanne (6), Djordjic (5), Zachariassen (5), Lauge Schmidt (4), Glandorf (2), Horvat (2), Jakobsson (2), Gottfridsson (1)
Balingen-Weilstetten: Stegefelt (4), Strobel (4), Foth (3), Friedrich (2), Ilitsch (2), Hausmann (1), Kunkel (1), Nothdurft (1)
Zuschauer: 5.875

Magdeburg – Hannover-Burgdorf 22:37 (8:17)

Tore Magdeburg: Christiansen (6), Weber (6), Bagersted (3), Damgaard (2), Grafenhorst (1), Lemke (1), Musche (1), O’Sullivan (1), Zelenovic (1)
Hannover-Burgdorf: Häfner (8), Schmidt (6), Böhm (4), Kastening (4), Lehnhoff (4), Johannsen (3), Kalafut (2), Olsen (2), Diebel (1), Hykkerud (1), Karason (1), Patrail (1)
Zuschauer: 5.949

 

 

 
 

Absagen und Entlassungen: Das HSV-Sportchefdilemma

Absagen und Entlassungen: Das HSV-Sportchefdilemma

Das sportliche Desaster beim HSV nimmt seit Saisonbeginn seinen Lauf und niemand ist in Sicht, der es aufhalten könnte. Vor allem kein Sportchef. Die Suche nach einem Nachfolger für den im Mai beurlaubten Peter Knäbel ist eine Aneinanderreihung von Missverständnissen, Vorwürfen und Peinlichkeiten. Vorläufiger Tiefpunkt: die Absage von Christian Hochstätter am Sonntagabend. Seit der jetzige Vorstandschef und damalige Sportchef Dietmar Beiersdorfer 2009 im Streit den Hamburger Bundesligisten verließ, hat der HSV bei der Sportchefsuche häufig ein schlechtes Bild abgegeben.

Beiersdorfer muss derzeit eine Krise meistern, die er gewissermaßen selbst mit ausgelöst hat. 2009 verließ er den HSV nach einem Streit mit Clubchef Bernd Hoffmann. Als die Bundesliga begann, sich sportlich rasant zu modernisieren, verloren die Hamburger ihren wichtigsten Strategen. Hoffmann selbst übernahm zunächst Beiersdorfers Aufgaben. Parallel veranstaltete der Club ein öffentlich vielbeachtestes „Casting“, das aber ohne Erfolg blieb. Spielerberater Roman Grill war Hoffmanns Wunschkandidat und fast schon verpflichtet, erhielt aber keine Mehrheit im Aufsichtsrat.

Siegenthaler unterschreibt und sagt ab

Hoffmann blieb weiter in Doppelfunktion tätig und beförderte im April 2010 Bastian Reinhardt unmittelbar nach dessen Karriereende zum neuen Sportchef. Die Entscheidung überraschte, auch weil im Februar DFB-Chef-Scout Urs Siegenthaler einen Vertrag zum 1. August 2010 unterschrieben hatte. Seinen Dienst trat der Schweizer aber nicht an. Da der Deutsche Fußball-Bund letztlich einer Doppelfunktion nicht zustimmte, löste Siegenthaler seinen Vertrag in Hamburg drei Tage vor Beginn seiner Amtszeit auf. Der verprellte HSV strebte weiter nach einer großen Lösung und handelte sich erneut eine bittere Absage ein. Im Januar 2011 schien die Verpflichtung des damaligen DFB-Sportdirektors Matthias Sammer perfekt zu sein, doch der Europameister von 1996 sagte in letzter Sekunde ab. „Sammer hatte sich klar zum HSV bekannt. Es lag ein ausverhandelter Vertrag vor. Sein Rückzug ist für uns nicht nachvollziehbar“, kommentierte der konsternierte HSV-Aufsichtsratschef Ernst-Otto Riekhoff.

Kühnes Zweifel am „Drittliga-Manager“ Kreuzer

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Unternehmer Klaus-Michael Kühne © Witters

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Einen Monat später war die Suche nach einem Sportchef dann endlich erfolgreich. Frank Arnesen vom FC Chelsea hieß der Neue für die kommende Saison. Wahre Wunderdinge wurden vom Dänen berichtet: Er habe das größte Telefonbuch Europas. Doch meistens rief Arnesen bei seinem alten Club an und holte gleich fünf Chelsea-Profis zum HSV, allerdings zumeist aus der Reservemannschaft. Die (zu) hohen Erwartungen erfüllte der Däne nicht, nach nicht einmal einem Jahr in Hamburg wurde sein Vertrag im Mai 2013 aufgelöst. Als nächstes durfte sich Oliver Kreuzer versuchen, der für eine stattliche Ablöse vom Drittligisten Karlsruher SC geholt wurde. Der immer einflussreichere Investor Klaus-Michael Kühne zerstörte wenige Wochen nach Kreuzers Amtsantritt dessen Hoffnungen auf ein langfristiges Engagement. „Man müsste einen erfahrenen Mann holen und eben keinen Drittliga-Manager. Ich halte ihn nicht für den richtigen Mann am richtigen Ort“, sagte Kühne dem „Hamburger Abendblatt“. Dass Kreuzer schließlich im Juli 2014 gehen musste, überraschte niemanden.

Knäbel und die „Rucksack-Affäre“

Mittlerweile hatte der HSV die Ausgliederung seiner Fußball-Profis in eine AG umgesetzt und Beiersdorfer zurückgeholt. Aber eben nicht als Sportchef, sondern als AG-Chef. Peter Knäbel beerbte Kreuzer. Er kam mit guten Referenzen vom Schweizer Fußball-Verband. Sein Wirken in Hamburg war aber nicht erfolgreich. Ein desaströses Intermezzo als Interimstrainer im April 2015, vor allem aber die „Rucksack-Affäre“ um verschwundene Dokumente sechs Monate später schwächten seine Position. Im Mai dieses Jahres kam für Knäbel das Aus. Dass einen Tag später Kühne Millionen für Neuverpflichtungen zusagte, lässt erahnen, welche Rolle der Milliardär auch bei dieser Entscheidung spielte.

Beiersdorfer ist angeschlagen

Beiersdorfer kehrte schließlich in das Amt zurück, das er von 2002 bis 2009 so erfolgreich ausgeübt hatte. So einfach lässt sich die Zeit aber nicht zurückdrehen. Beiersdorfer hat bei der Kaderplanung keine guten Entscheidungen getroffen. Die bislang erfolglose Suche nach einem neuen Sportdirektor kratzt ebenfalls gehörig an seiner Reputation. Der gefeierte HSV-Macher des Jahres 2009 ist Beiersdorfer schon lange nicht mehr. Stattdessen ist er verantwortlich für ein weiteres Kapitel in der Chronik: die schwierige Sportchefsuche beim HSV.

 

 

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