TSV Buchholz 08

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Mannschaften die Bei  TSV Buchholz 08  in Fußball sieht 

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TSV Buchholz 08 – FC Teutonia 05

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TSV Buchholz 08 – FC Teutonia 05 2-2 

Augen auf beim Käsekauf

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Augen auf beim Käsekauf

Ob Gouda oder Frischkäse: Käse gehört zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Rund 24 Kilogramm verzehrten die Deutschen pro Kopf allein im Jahr 2017. Einen Großteil davon kaufen sie in Supermärkten. Wer nicht ungewollt zu viel zahlen und auf unliebsame Zusatzstoffe verzichten möchte, sollte allerdings beim Einkauf genau hinschauen. Denn sowohl die Hersteller als auch die Supermärkte greifen zu Tricks, um ihre Gewinnspanne zu steigern.

Verpackungstricks beim Käse

Eine Frau sieht sich ein Produkt im Kühlregal an. © imago stock&people

Käse aus dem Kühlregal ist meist billiger als von der Frischetheke – auch, wenn das Produkt dasselbe ist.

Viele Märkte haben eine Frischetheke, wo Kunden sich ihren Käse aussuchen und direkt vom Laib schneiden lassen können. Zusätzlich findet der Kunde im Kühlregal eine große Auswahl abgepackter Käsesorten. Einige Märkte bieten darüber hinaus noch ein zweites Kühlregal mit Käse, der so aussieht, als ob er gerade erst an der Frischetheke verpackt worden sei. Es ist also möglich, in einem Supermarkt exakt dieselbe Käsesorte von derselben Marke zu kaufen, die auf drei unterschiedliche Arten verpackt ist.

Je nach Verpackung steigt der Preis

Auf einem Holzbrett liegen zwei Stück Käse und zwei Messer. © NDR Fotograf: Claudia Timmann

Käse vom Wochenmarkt ist meist am Stück statt in Scheiben erhältlich. Vorteil: Er trocknet nicht so schnell aus.

Der Käse ist der gleiche, aber es gibt einen gravierenden Unterschied: den Preis. Meist ist der Käse von der Frischetheke am teuersten. Auch der Käse, der aussieht, als sei er gerade erst verpackt, ist teurer als der herkömmlich industriell verpackte aus dem Kühlregal. Die Preisspannen sind teilweise beträchtlich: Bei einem Testkauf kostete der Blauschimmelkäse einer bekannten Marke im selben Supermarkt an der Frischetheke 1,89 Euro pro 100 Gramm, im Kühlregal dagegen nur 1,32 Euro. Leerdammer in der herkömmlichen Industrieverpackung sollte bei einem Discounter 1,06 Euro pro 100 Gramm kosten, anders abgepackt dagegen 1,69 Euro. Es ist also ratsam, die Preise genau zu vergleichen und nachzurechnen. Eine Alternative sind Käsestände auf Wochenmärkten, die meist wechselnde Sorten im Angebot haben. Vorteil: Der Käse wird frisch abgeschnitten und meist nur sparsam verpackt.

Schmelzkäse: Phosphat-Mengen nicht angegeben

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Stapel verpackter Schmelzkäsescheiben. © fotolia Fotograf: rdnzl

Schmelzkäse: So gefährlich sind Phosphate

Schmelzkäse ist beliebt, zum Beispiel als Brotaufstrich und auf Fertigpizza. Doch Phosphatsalze im Schmelzkäse können Blutgefäße, Knochen und Muskeln schädigen. mehr

Kein „echter“ Käse, sondern eine sogenannte Käsezubereitung, ist Schmelzkäse. Ihm dürfen unter anderem Wasser, Milch, aber auch verschiedene weitere Stoffe zugesetzt werden. Bedenklich sind hierbei vor allem die Schmelzsalze. Dabei handelt es sich um Phosphate, die den Wassergehalt erhöhen und für eine cremige Konsistenz sorgen. In höherer Dosis sind sie jedoch gesundheitsschädlich. „Die Phosphate führen zu einer beschleunigten Alterung des Körpers, insbesondere unserer Knochen und des Gefäßsystems. Das bedeutet ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, aber ganz besonders leidet unsere Niere darunter“, erklärt Ernährungsmediziner Matthias Riedl.

Bei der Produktion dürfen die Hersteller nicht mehr als 20 Gramm Phosphat pro Kilogramm Schmelzkäse verwenden. Doch auf der Verpackung findet sich in der Regel keine Angabe, wie viel Phosphat genau in dem Produkt enthalten ist. Verbraucher können daher nicht unterscheiden, ob sie zu einem Produkt mit viel, wenig oder gar keinem Phosphat greifen.

Zusatzstoffe in fettreduziertem Frischkäse

In den vergangenen Jahren sind Light-Produkte immer beliebter geworden. Etliche Frischkäsesorten sind mittlerweile fettreduziert. „Nur halb so viel Fett“ – das klingt nach kalorienarmem, gesundem Genuss. Doch beim Abnehmen helfen diese Produkte nicht: „Fettkalorien machen nicht dick, sondern Kohlenhydratkalorien, und da besonders diejenigen, die schnell verdaulich sind, etwa in Zucker und Weißmehlprodukten. Das macht dick und nicht das Fett“, so Ernährungsmediziner Riedl.

Eine Schüssel mit dem Frischkäse Mascarpone. © Oleksandr Prokopenko Fotograf: Oleksandr Prokopenko

Frischkäse ist im Handel in vielen unterschiedlichen Varianten erhältlich. Sehr beliebt sind fettreduzierte Sorten.

Damit Light-Produkte eine ähnliche Konsistenz wie das Original aufweisen, werden Zusatzstoffe hinzugefügt, etwa Gelatine oder Carrageen. Während Gelatine aus tierischen Eiweißen gewonnen wird, ist Carrageen ein rein pflanzliches Verdickungsmittel. Zwar gelte Carrageen als unbedenklich, es gebe aber den Verdacht, dass es in größerer Menge Darmerkrankungen verursachen könne, so Riedl. „Und wir nehmen ja auch noch andere Zusatzstoffe zu uns. In diesem Potpourri wissen wir am Ende nicht, was es alles bewirkt“, erklärt der Ernährungsmediziner. Er plädiert deshalb dafür, möglichst auf naturbelassene Lebensmittel zurückzugreifen.

 

Fehmarn: Sonne, Sand und Surfer

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Fehmarn: Sonne, Sand und Surfer

Das Tor nach Fehmarn: Die Fehmarnsund-Brücke verbindet das Festland mit der Insel.

Einen sonnigeren Urlaubsort als Fehmarn gibt es in Deutschland kaum: Gut 2.000 Sonnenstunden pro Jahr bietet die Ostseeinsel. Doch Besucher und Einheimische schätzen nicht nur das gute Wetter, Deutschlands drittgrößte Insel gibt sich vielseitig: 78 Kilometer Küste mit langen Sandstränden und Steilhängen, malerische Binnenseen, Wiesen, Felder und kleine Orte sorgen für Abwechslung.

Seit 1963 verbindet die Fehmarnsund-Brücke die Insel mit dem Festland. Viele Reisende kennen Fehmarn nur von der Bundesstraße 207 aus, die als Teil der Vogelfluglinie die Insel in zwei Hälften teilt und zum Fährhafen Puttgarden führt. Von dort geht es mit dem Schiff über den Fehmarnbelt weiter nach Dänemark.

Inselhauptstadt Burg 

Kirche St. Nikolai in Burg auf Fehmarn © fotolia Fotograf: Jürgen Wackenhut

Die ältesten Teile der Backsteinkirche St. Nikolai in Burg stammen aus dem 13. Jahrhundert.

Abseits der Bundesstraße zeigt sich die beschauliche Seite der Insel. Burg, mit rund 6.000 Einwohnern der größte Ort, liegt im Südosten und ist Sitz der Verwaltung für die ganze Insel. 2003 haben sich nämlich alle Insel-Gemeinden zur Stadt Fehmarn zusammengeschlossen. Für Touristen ist die „Hauptstadt“ mit ihren niedlichen Altstadthäusern und der stattlichen St. Nicolai Kirche ein beliebtes Ausflugsziel – besonders bei schlechtem Wetter. Dann bietet sich auch ein Besuch der Galileo Wissenswelt an, die das Angebot von drei Museen vereint. Besucher finden viele Informationen zu den Themen Naturkunde und Völkerkunde sowie ein breites Mitmach-Angebot im technischen Bereich.

Lange, flache Strände

Blick auf den Südstrand von Fehmarn. © dpa -Report

Im Süden der Insel liegt der größte Badestrand. Dort reihen sich die Strandkörbe aneinander.

Im Mittelpunkt eines Fehmarn-Urlaubs steht aber das Wasser. Ausgedehnte, flach abfallende Badestrände sind ideal für Familien mit Kindern. Der mit 2,5 Kilometer längste und belebteste Strand liegt südlich von Burg, zu Füßen der Fehmarnsundbrücke. Dort stehen in der Saison rund 1.500 Strandkörbe. Ein Ferienzentrum mit mehreren Hochhäusern bietet über 400 Appartements direkt an der Küste sowie ein vielseitiges Freizeit- und Unterhaltungsangebot. Dazu gehört auch das Erlebnisbad FehMare mit Wellenbad, Saunalandschaft, Wellness- und Fitnessbereich sowie Kinderbecken.

Vielfältiges Sportangebot auf Fehmarn

Sportler schätzen außerdem Fehmarns gute Bedingungen zum Surfen, Segeln, Tauchen, Golfen, Reiten und Beachvolleyball spielen. Mit dem Kitesurf Word Cup steht die Insel auch im Terminkalender der internationalen Szene

Balancegefühl, Schlagkraft und bloß keine Wasserscheu: Wer bei Familie Sporleder auf dem Abenteuer-Golfplatz auf Fehmarn sein Eisen schwingt, muss sich auf einiges einlassen

Etwa 350.000 Gäste und zwei Millionen Übernachtungen zählt Fehmarn pro Jahr. 20 Campingplätze laden zu einem naturnahen Urlaub ein und sorgen damit für fast jede zweite Übernachtung. Der Tourismus hat sich für die Inselbewohner zur wichtigsten Einnahmequelle vor der Landwirtschaft entwickelt. Dennoch dominiert der ländliche Eindruck: Wer im Mai nach Fehmarn kommt, blickt schon von der hohen Fehmarnsundbrücke aus auf leuchtend gelb blühende Rapsfelder.

Tausende Vögel im Reservat Wallnau

Zugvögel © dpa

Tausende Zugvögel steuern die Insel jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst an .

Im Westen Fehmarns bei Bojendorf liegt das Wasservogel-Reservat Wallnau. Etwa 100 verschiedene Arten von Brutvögeln können Naturliebhaber in dem knapp 300 Hektar großen Naturschutzgebiet entdecken, so auch Graugänse, Säbelschnäbler und Teichrohrsänger. Im Herbst und Frühling kommen Tausende Zugvögel hinzu. Auf der Insel liegt der Knotenpunkt ihrer Zugwege zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Besucher können dieses Schauspiel von natürlich eingebetteten Beobachtungsposten aus verfolgen. Der Naturschutzbund (NABU) bietet in einem Infozentrum von März bis Oktober Wissenswertes über die Bedeutung der Fläche, die eines von drei Naturschutzgebieten auf Fehmarn ist. 

Noch vor 400 Jahren war das heutige Reservat eine Bucht der Ostsee. Die Strömung lagerte immer mehr Sand und anderes Material an der Südwest-Spitze der Insel ab, sodass Ende des 19. Jahrhunderts ein Feuchtgebiet entstanden war. Obwohl sie künstlich trockengelegt wurde, erwies sich die Fläche für eine dauerhafte landwirtschaftiche Nutzung als ungeeignet. So kaufte der NABU mit Unterstützung einiger Partner das Gebiet 1975 und betreut seitdem die Besucher.

Aquarium und Schmetterlingspark

Wer sich für Fische und andere Bewohner der Meere interessiert, sollte einen Besuch im Meereszentrum Fehmarn in Burg einplanen. Dort leben Tausende tropische Meerestiere aus aller Welt.

Exotische Tiere und Pflanzen bekommen Urlauber im Schmetterlingspark zu sehen. Die Anlage präsentiert in einer großen, 28 Grad warmen Freiflughalle mehr als 50 verschiedene Schmetterlingsarten, tropische Pflanzen, Zebrafinken und Schildkröten. Geöffnet ist der Park täglich von April bis Anfang November.

Leuchttürme und Windmühlen

Leuchtturm in Flügge auf Fehmarn © picture alliance Fotograf: R. Kiedrowski

Die Leuchttürme der Insel sind beliebte Fotomotive.

An den eher seltenen Regentagen können Urlauber die fünf Häfen der Insel besuchen, darunter den belebten internationalen Fährhafen Puttgarden im Norden, sowie Burgstaaken im Süden. Dort steht als Herzstück des Seenotrettungsmuseums der Kreuzer „Arwed Emminghaus“. Beliebte Fotomotive sind die Leuchttürme in Flügge, Westermarkelsdorf, Marienleuchte und Staberhuk sowie die Südermühle in Petersdorf – eine Windmühle, die heute als Restaurant genutzt wird. Windmühlen in ihrer modernen Form sind auf Fehmarn weit verbreitet. Etwa 130 Windkraftanlagen gibt es, die ersten entstanden Mitte der 80er-Jahre. Sie produzieren insgesamt deutlich mehr Strom, als auf der 185 Quadratkilometer großen Insel verbraucht wird.

Umstrittene Fehmarnbelt-Querung

Der geplante Fehmarnbelt-Tunnel im Querschnitt © Femern A/S

Ein Tunnel könnte aus jeweils zwei Röhren für Autos und Züge bestehen.

Kontrovers wird auf Fehmarn seit Jahrzehnten der Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung nach Dänemark mit einer Länge von 18 Kilometern diskutiert – als Brücke oder Tunnel. Lange Zeit favorisierten die Regierungen in Berlin und Kopenhagen den Bau einer Brücke. Umweltschützer lehnten dies jedoch ab und plädierten für einen Tunnel. Im Frühjahr 2015 stimmte das dänische Parlament für den Bau eines Tunnels. Die Kosten trägt Dänemark allein, Deutschland muss lediglich für die Hinterland-Anbindung in Schleswig-Holstein zahlen. Der Baubeginn des Mammutprojekts verzögert sich immer wieder und soll frühestens 2020 erfolgen.

Anreise

Fehmarn ist durch die Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden und über die Bundesstraße 207 mit dem Auto gut zu erreichen. Von Hamburg und Lübeck aus verkehren zudem sowohl Regionalzüge als IC und ICE-Züge nach Burg sowie nach Puttgarden. Außerdem fahren Fernbuslinien die Insel an.

 

Jetzt haben Kürbisse wieder Saison

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Ob Butternut, Muskat oder der beliebte Hokkaido: Weltweit wachsen rund 800 verschiedene Kürbis-Sorten, die alle aus fünf bitter schmeckenden Wildformen gekreuzt und gezüchtet wurden. Rund 200 davon sind essbar, die übrigen ungenießbare Zierfrüchte. Ursprünglich stammen Kürbisse, die übrigens botanisch gesehen kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte sind, aus Lateinamerika. Im 16. Jahrhundert kamen sie mit den Spaniern nach Europa.

Kochen mit Kürbis: Leckere Sorten im Überblick

Kürbisse nur mit Stiel kaufen

In den Handel kommen Kürbisse in der Regel ab Ende August und haben bis zum Spätherbst Saison. Dieses Jahr sind sie wegen des warmen Sommers bereits erhältlich. Beim Einkauf empfiehlt es sich, auf kleinere Exemplare mit Stiel zurückzugreifen. Sie haben festeres Fruchtfleisch mit weniger Fasern und einen intensiveren Geschmack als große Früchte. Außerdem sollte der Kürbis keine weichen Stellen oder gar Druckstellen haben. Ein reifer Kürbis klingt beim Klopfen auf die Schale leicht hohl und hat einen verholzten Stiel. Früchte ohne Stiel können Fäulnisbakterien enthalten und trocknen schneller aus. Kürbisse sollten kühl und dunkel gelagert werden. Einige Sorten halten sich bei guter Lagerung bis zu einem Jahr. Blanchiert sind sie etwa acht Monate tiefgekühlt haltbar.

Kalorienarm und vitaminreich

In der Küche erfreut sich der Kürbis zu Recht immer größerer Beliebtheit: Eine Kürbisfrucht enthält nur etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch und versorgt den Körper mit Vitaminen, Kalium, Kalzium und Zink. Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure ist gut für Bindegewebe, Haut und Nägel.

Kürbis richtig zubereiten

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Kürbiscremesuppe im Kürbis © Fotolia.com Fotograf: Markus Mainka

Rezepte mit Kürbis

Aus Kürbisfleisch und -kernen lässt sich Leckeres zubereiten – etwa Suppen, Nudelgerichte, Beilagen oder Süßes.mehr

Als Beilage, eingelegt, in Risotto oder als Suppe – Kürbis eignet sich für die verschiedensten Gerichte. Sogar zu Marmelade, Pudding, Kompott oder Kuchen lassen sich die aromatischen Früchte verarbeiten. Allerdings ist es nicht ganz leicht, die harte Schale zu zerteilen. Eine Möglichkeit: Kürbis waschen, dann halbieren, mit einem Elektromesser oder einem Beil stückeln und mit einem scharfen Messer schälen.

Alternativ kann man die Frucht bei 200 Grad etwa 40 bis 60 Minuten im Ofen backen und dann zerkleinern. Es ist auch möglich, einen Kürbis im Ganzen zu kochen (vorher unbedingt einstechen), ihn dann zu zerkleinern und mit einem Messer oder Löffel zu entkernen und zu schälen. Einige Sorten, zum Beispiel Hokkaido und Spaghetti-Kürbis, müssen nicht geschält werden. Man kann die Schale mitessen.

Geschnittener Kürbis auf Holzbrett © fotolia.com Fotograf: photocrew

Um Kürbisse in Stücke zu schneiden, benötigt man ein gutes Messer.

Je nach Sorte beträgt die Garzeit zwischen 15 und 30 Minuten, gefüllte Kürbisse brauchen 45 bis 60 Minuten. Da nicht alle Kürbisse ein ausgeprägtes Eigenaroma besitzen, sollten sie bei der Zubereitung pikant gewürzt werden, etwa mit Curry, Chili, Muskat oder Ingwer. Generell eignen sich als Gemüsebeilage vor allem aromatische Sorten wie der Butternut-Kürbis, für Backwaren beispielsweise Hokkaido-Kürbis, für Süßspeisen und Salate sind süßlich schmeckende wie etwa der Muskatkürbis empfehlenswert.

Vorsicht: Zierkürbisse sind giftig

Während Speisekürbisse die Küche bereichern, sollten Zierkürbisse nur als Dekoration eingesetzt werden. Denn so lecker manche Zierkürbis-Sorten auch aussehen mögen: Sie sind giftig. Sie enthalten sogenannte Cucurbitacine, die aus den essbaren Kürbissen herausgezüchtet worden sind.

herbstliche Dekoration mit Zierkürbisen © NDR Fotograf:  Gudrun Dornbusch aus Schönhausen

Zur herbstliche Dekoration sind sie ideal, zum essen dagegen völlig ungeeignet: Zierkürbisse.

Ob ein Kürbis essbar ist oder ob es sich um einen ungenießbaren Zierkürbis handelt, lässt sich durch Probieren des rohen Kürbisses erkennen. „Wenn der Kürbis grässlich bitter schmeckt, bitte nicht essen. Die giftigen Bitterstoffe schädigen den Magen-Darm-Trakt, können zu Übelkeit und Bauchschmerzen führen, in extremen Fällen auch zum Tode,“ warnt Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl vom Ernährungszentrum Medicum Hamburg. Außerdem rät Riedl, beim Anbau von Kürbissen immer Original-Saatgut zu kaufen und keine Saat aus eigenem Anbau zu verwenden: „Durch die Befruchtung im Freiland entstehen nicht selten Wildformen und diese produzieren ebenfalls die giftigen Bitterstoffe.“

 

Butternut-Kürbissuppe mit Krabben

Zutaten (für 4 Personen):

Kürbissuppe mit frittierten Zwiebeln in einem Teller angerichtet © NDR

Zuerst 1 Zwiebeln pellen und würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. 1 TL Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel-, Knoblauch- und Ingwerwürfel darin anschwitzen. Den Kürbis schälen und die Kerne entfernen. Anschließend grob würfeln und die Kürbisstücke mit in den Topf geben. Dann mit dem Gemüsefond ablöschen, die Sahne hinzufügen und mit Wasser begießen, sodass der Kürbis knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Etwa 20 Minuten köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die zweite Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Das Mehl in eine Schüssel geben und die Zwiebelringe darin wenden. Anschließend in heißem Öl frittieren. 

Wenn der Kürbis weich ist, die Suppe mit einem Mixer pürieren und abschmecken. Auf einem Teller anrichten und mit den frittierten Zwiebeln und den Krabben garnieren.

Kühne: „Will meine HSV-Anteile loswerden“

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m Juni hatte er angekündigt, den Hamburger SV nicht weiter finanziell zu unterstützen, jetzt geht Mäzen Klaus-Michael Kühne einen Schritt weiter: „Ich muss mich jetzt selbst disziplinieren. Deshalb will ich meine Anteile loswerden“, sagte der Logistik-Milliardär in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“. Einen Käufer habe er noch nicht gefunden.

„Ich bleibe aber ein Fan“

„Es ist ein Drama, wie der Verein in sich zusammengefallen ist. Ich bleibe aber ein Fan, auch nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga“, sagte der 81-Jährige. Der Verein müsse jetzt erst einmal kleinere Brötchen backen.

Kühne, der 20,57 Prozent der Anteile hält und größter Einzelinvestor der HSV-Fußball-AG ist, hatte seit 2010 rund 100 Millionen Euro in den Verein gesteckt. Die sportliche Talfahrt konnten die Investitionen aber nicht aufhalten. Anfang des Sommers hatte Kühne angekündigt, den HSV nicht weiter zu fördern, weil sein Wunsch, seine Anteile langfristig aufstocken zu können, nicht respektiert werde. Auch damals hatte er einen Verkauf seiner Anteile nicht ausgeschlossen, „zu einem von mir bezahlten Einstandspreis und ohne Gewinn“. Bei den HSV-Wertpapieren handelt es sich um sogenannte vinkulierte Namensaktien. Dadurch ist es enorm schwierig für einen Aktionär, diese auf einen anderen Aktionär zu übertragen. Dafür müsste die Aktiengesellschaft erst ihre Zustimmung geben.

Verteilung der Anteile an der HSV Fußball AG

  • Hamburger Sport-Verein e. V.: 76,19 %
  • Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne: 20,57 %
  • Familie Burmeister: 1,35 %
  • Agrarunternehmer Helmut Bohnhorst: 1,22 %
  • Erben von Weinhändler Alexander Margaritoff: 0,67 %

Kühne, der 20,57 Prozent der Anteile hält und größter Einzelinvestor der HSV-Fußball-AG ist, hatte seit 2010 rund 100 Millionen Euro in den Verein gesteckt. Die sportliche Talfahrt konnten die Investitionen aber nicht aufhalten. Anfang des Sommers hatte Kühne angekündigt, den HSV nicht weiter zu fördern, weil sein Wunsch, seine Anteile 

Neue Chefin für den Bezirk Harburg gewählt

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Hamburg-Harburg bekommt eine neue Bezirksamtsleiterin. SPD, Grüne und Linke haben am Montagabend Sophie Fredenhagen mit 26 Stimmen zur Nachfolgerin des verstorbenen Thomas Völsch gewählt. Bei der Wahl in der Bezirksversammlung verfügten die drei Parteien zusammen über 28 von 51 Stimmen. „Ich bin eine nahbare Person, derer sich die Bürgerinnen und Bürger auch in Bürgersprechstunden oder Diskussionsrunden sozusagen bedienen dürfen als Gegenüber für ihre Sorgen, Nöte und Wünsche“, sagte Fredenhagen nach ihrer Wahl zu NDR 90,3. „So möchte ich diese Rolle ausfüllen.“ Inhaltich wolle sie mehr für den Wohnungsbau tun, den öffentlichen Nah- und Radverkehr ausbauen, die Verwaltung modernisieren und mehr Kita-Plätze schaffen.

CDU stimmt geschlossenen gegen Fredenhagen

Ende August hatten sich SPD, Linke und Grüne auf die Wahl Fredenhagens verständigt. Zuvor war die Große Koalition aus SPD und CDU am „Nein“ der Union zu Sophie Fredenhagen zerbrochen. Bis zu den Bezirkswahlen im Mai will die SPD nun mit wechselnden Mehrheiten arbeiten. Die CDU stimmte auch am Montagabend geschlossen gegen Fredenhagen. In einer Rede warf der Harburger CDU-Fraktionschef Ralf Dieter Fischer Fredenhagen Versäumnisse in ihrer Zeit als Referentin der Jugendhilfe in Harburg vor. Zudem werde ihre Autorität nicht ausreichen, um Harburger Interessen gegenüber dem Senat durchzusetzen.

SPD will mit wechselnden Mehrheiten weitermachen
Eigentlich sollte erst Ende September in der Bezirksversammlung über die Nachfolgerin des verstorbenen SPD-Bezirksamtsleiters Thomas Völsch abgestimmt werden, aber SPD- und CDU-Fraktion trafen sich vorher zu getrennten Probeabstimmungen im Harburger Rathaus. Das Ergebnis war für die SPD niederschmetternd: Einstimmig lehnten die Christdemokraten erneut die SPD-Kandidatin Sophie Fredenhagen ab.

Als die CDU ihrem Regierungspartner in der darauffolgenden Sitzung des Koalitionsausschusses das Ergebnis mitteilte, platzte den Sozialdemokraten der Kragen: „Wir werden die Große Koalition aufkündigen“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath zu NDR 90,3. Nach dem Bruch will die SPD mit wechselnden Mehrheiten weiterregieren. Jetzt muss Fredenhagen nur noch offiziell vom Senat für den Posten der Bezirksamleiterin ernannt werden. Das wird voraussichtlich am 1. Oktober geschehen.